Naturheilkunde

Grundlagen

Die Grundlage einer Behandlung der entzündlich rheumatischen Erkrankungen ist eine häufig kombinierte medikamentöse Therapie. Hierbei spielen so genannte langwirksame antirheumatische Substanzen (LWAR, sog. Basistherapeutika) eine herausragende Rolle. Hierzu zählt die Behandlung mit Goldspritzen (Tauredon©), Sulfasalazin (Azulfidine RA©), Chloroquin (sog. Antimalariamittel wie Quensyl© und Resochin©), Methotrexat (Lantarel©, Metex©, MTX), Auranofin (Ridaura©), Azathioprin (Imurek©), Ciclosporin A (Immunosporin©), Mycophenolat (Cellcept©, Myfenax©) u.a. Auch auf Glucocorticoide (Cortisone wie Prednisolon) kann häufig nicht verzichtet werden. 

Die Zusammenarbeit mit der hausärztlichen Betreuung ist dabei Grundlage der Behandlung ebenso wie die Hinzuziehung anderer Fachspezialisten wie Rheumachirurgen, Orthopäden, Neurologen, Physio- und Ergotherapeuten u.a. Die Behandlung chronisch rheumatischer Erkrankungen sollte jedoch in einem Konzept verschiedener therapeutischer Maßnahmen bestehen, das sich nicht in der Verordnung von Medikamenten erschöpfen darf. In der Behandlung chronisch weichteilrheumatischer Erkrankungen wie der Fibromyalgie tritt sogar die medikamentöse Behandlung hinter physikalischen, verhaltenstherapeutischen und symptomatischen Maßnahmen ganz in den Hintergrund.

Einsatz

Der Einsatz bewährter natürlicher Heilmethoden (Naturheilkunde) spielt unterstützend gerade bei den chronischen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Die klassische Naturheilkunde beschäftigt sich mit milden Reizeinwirkungen auf den Organismus, um funktionelle Veränderungen zu erreichen und selbstheilende Mechanismen zu stärken. Hierzu zählen die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde), Hydrotherapie (Behandlung mit Güssen, Bädern u.a.), Ernährungstherapie, Bewegungstherapie und Ordnungstherapie (Lebensführung). Alle diese Behandlungsmethoden werden besonders in unser therapeutisches Konzept chronischer Erkrankungen eingebracht.

Dr. Hein verfügt über die Vollausbildung zur Akupunktur nach TCM mit A und B-Diplom. Er hat nach der neuen Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen die Anerkennung der Zusatzbezeichnung „Arzt für Akupunktur“ erworben. Dr. Hein ist Mitglied des Arbeitskreises Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie DGRh. In der Ernährungstherapie besteht eine enge Kooperation mit der selbständigen Oecotrophologin und Ernährungsberaterin Frau S. Pera, Nienburg.

Es werden von Dr. Hein Patientenseminare und Schulungen zur Ernährung bei Rheuma und Naturheilverfahren auch in Kooperation mit der Deutschen Rheumaliga durchgeführt.

Links

Broschüre Naturheilverfahren (Autor Dr. Hein) in Auszügen als pdf

Forum Naturheilkunde und ergänzende Heilmethoden der Rheumaliga