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Orthomolekulare Medizin

Vitamine, Spurenelemente, Nahrungsergänzungsmittel und Co.
Dieser Fachbegriff bezeichnet eine Behandlung über Mikronährstoffe im Körper.

Der Begründer dieser Lehre, der amerikanische Nobelpreisträger und Biochemiker Linus Pauling hat folgende Definition gegeben:

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit verantwortlich sind.“

Die orthomolekulare Medizin nutzt ausschließlich Substanzen, die in unserer natürlichen Ernährung auch vorkommen, also Vitamine und Spurenelemente sowie andere Nahrungsbestandteile. Sie geht von einem Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Zufuhr bei vielen chronischen Krankheiten und Umwelteinflüssen aus und versucht durch gezielte Zufuhr therapeutische oder vorbeugende Effekte zu erzielen. Dabei werden Mikronährstoffe auch in Dosen eingesetzt, die durch die natürliche Ernährung nicht zu erreichen sind. Beispiele sind Nahrungsergänzung durch Zink, Omega- 3 – Fettsäuren, Vitamin E, Vitamin C und andere entzündungshemmende Vitamine. Eine Nahrungsergänzung durch orthomolekulare Substanzen ersetzt dabei nicht die gesunde und günstige Ernährung, kann aber allein durch sie auch nicht erreicht werden.

Die orthomolekulare Medizin (orthos = griechisch: gut, richtig, molekular= lat.: Substanz) besteht erst seit ca. 35 Jahren und ist bis heute wissenschaftlich nicht umfassend abgesichert. Risken sind jedoch als gering einzuschätzen. Sehr zurückhaltend sollte man mit Nährstoffbedarfsanalysen aus dem Blut oder Haar im Labor sein, diese können nur ergänzende Anhaltspunkte bieten und werden oft sehr kostenaufwendig angeboten.

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